Amberg.(mst) Premiere im Ring-Theater: Am Samstagvormittag lud der SPD-Stadtverband zum ersten SPDating ein. Interessierte hatten die Gelegenheit, die Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 zu "daten". In Vier-Augen-Gesprächen konnten sich die Bürger über die Themenschwerpunkte und Ziele der Partei in den unterschiedlichen Teilbereichen austauschen. Jeder war zudem aufgerufen, eigene Anliegen vorzubringen, die von den Sozialdemokraten im noch ausstehenden Wahlprogramm berücksichtigt werden sollten.
"Wir wollen die Menschen mit einbeziehen", beschrieb OB-Kandidatin Birgit Fruth die Intention hinter dem SPDating. Sie verwies damit auf das noch unvollendete Wahlprogramm ihrer Partei. Die Amberger hätten mit dieser Veranstaltung die Gelegenheit, Themen mit einfließen zu lassen. "Die verschiedenen Arbeitsbereiche freuen sich über Ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge", sagte Fruth zum Start der Veranstaltung. Zunächst präsentierten die einzelnen Arbeitskreise ihre Schwerpunkte. Jeder war mit einem Kandidaten vertreten. Im Bereich Bauen und Wohnen betonte Stadtrat Uli Hübner, dass die SPD sich für bezahlbares Wohnen in Amberg einsetzen wolle. Stadträtin Simone Böhm-Donhauser ging ausführlich auf Bildung und Soziales ein. Die Sozialpädagogin beklagte, dass es in Amberg keine Suchtberatung für Jugendliche gebe. Das müsse schnell geändert werden. Und noch etwas lag ihr am Herzen: "Wir wollen die Innenstadt wieder erlebbar machen. Dazu brauchen wir mehr ansprechende Freiplätze und Treffpunkte für Jugendliche".
Im Anschluss hatten die Amberger Gelegenheit, sich persönlich mit den Kandidaten auszutauschen. Auf Zetteln konnte jeder seine Ideen und Vorschläge festhalten und sie so an den aufgestellten Pinnwänden den Sozialdemokraten mit auf den Weg geben. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Der SPD-Stadtverband bot jedem Teilnehmer ein kostenloses Weißwurstfrühstück an.













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