Es ist ein kalter Wintermorgen im Februar 1934. In einem kleinen Dorf im Landkreis Straubing steht eine unscheinbare Einsiedlerklause direkt neben der Kirche. Ein Ort der Stille, des Gebets und der Abgeschiedenheit. Doch an diesem Tag wird diese Beschaulichkeit jäh durchbrochen.
Ein Spaziergänger bemerkt, dass starker Rauch aus dem Fenster der Sakristei dringt. Sofort schlägt er im Dorf Alarm. Die Bewohner eilen herbei, um den Brand zu löschen. Doch die Türen des Gotteshauses sind fest verschlossen. Den Schlüssel verwahrt der Mesner der kleinen Kirche, ein Eremit, der zusammen mit einem weiteren in der Klause neben der Kirche wohnt. Auf das eindringliche Hämmern gegen die Haustür rührt sich jedoch nichts. Mit vereinten Kräften brechen einige der Männer schließlich die Tür zur Klause auf. Zunächst scheint es, als wäre diese verlassen. Doch auf dem Weg durchs Haus bietet sich den Männern in einem der Schlafzimmer ein schreckliches Bild: Einer der Eremiten liegt in seinem Bett – erschlagen in seinem eigenen Blut.
Eigenes tragisches Ende?
In der neuen Folge des Podcasts „Crime Daheim“ spricht die Moderatorin Steffi Kraus über den Fall Michael Fischer. Der Mann, der ursprünglich aus dem Raum Tirschenreuth stammt und viele Jahre seines Lebens als Eremit und Mönch lebte, wird im Jahr 1934 zum Täter. Die Hintergründe und Zusammenhänge zwischen den beiden Taten – der Brandstiftung und dem Mord an seinem Mitbruder – sowie sein eigenes möglicherweise tragisches Ende zehn Jahre nach der Tat werden in der aktuellen Folge beleuchtet.
Der Podcast ist auf allen bekannten Podcast-Playern und auf der Webseite von Onetz zu hören. Die Folge erscheint am Freitag, 17. April. Viele weitere spannende Aspekte rund um die Arbeit des Gerichtsteams gibt es außerdem in den sozialen Medien, zum Beispiel auf Instagram unter crimedaheim_podcast.
Der Podcast beschäftigt sich mit wahren Verbrechen und nimmt die Zuhörer mit auf Spurensuche. Crime Daheim ist auf allen bekannten Podcast-Plattformen sowie auf www.onetz.de/podcast zu hören. Die Redaktion hat fast alle Namen in den Kriminalfällen geändert. Das dient dem Schutz der Persönlichkeitsrechte. Viele weitere spannende Aspekte rund um die Arbeit des Gerichtsteams gibt es in den sozialen Medien, beispielsweise auf Instagram unter crimedaheim_podcast.





















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