Ingrid Schmer aus Vilseck ist seit Jahrzehnten sehr eng mit dem Schießsport verbunden. Für ihr Engagement hat ihr jetzt Innen- und Sportminister Joachim Herrmann im Max-Joseph-Saal der Residenz in München gemeinsam mit 56 anderen Frauen und Männern aus dem Freistaat eine Ehrenmedaille für besondere Verdienste um den Sport in Bayern verliehen. Herrmann hob dabei besonders die Rolle der Ehrenamtlichen für den Sport hervor.
Ingrid Schmer trat 1975 im Alter von 17 Jahren der Schützengesellschaft 1538 Tell Vilseck bei und war zunächst als Luftgewehrschützin aktiv. Mit Ehrgeiz und großem Trainingsfleiß qualifizierte sich die talentierte Schützin bis zu den Deutschen Meisterschaften. Dem Schießsport ist sie bis heute treu geblieben und nimmt weiterhin als Auflageschützin im Luftgewehrschießen aktiv teil. Ihr ehrenamtliches Engagement begann 1978 als erste Damenleiterin des Vereins. In den 1970er-Jahren war dies eine bedeutende Aufgabe, da der Schießsport damals noch stark von Männern geprägt war.
Mit ihrem Einsatz als Damenleiterin leistete Ingrid Schmer einen wesentlichen Beitrag zur Gleichberechtigung im Schießsport. Seit 1992 ist sie für die Wirtschaftsführung der Schützengesellschaft verantwortlich und kümmert sich seither um alle Veranstaltungen im Vereinsheim.













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