Die Jury des Herbert-Quandt-Medien-Preises hat laut eigenen Angaben aus rund 200 Einreichungen 18 Beiträge ausgewählt, die den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Preis gewinnen können. Mit dabei: ein Beitrag von Wolfgang Würth, Redakteur von Oberpfalz-Medien. Ein Jahr nach der Ziegler-Pleite veröffentlichte Oberpfalz-Medien ein Zeitungsmagazin sowie ein Video, das er gemeinsam mit Mediengestalterin Marina Gube unter dem Übertitel "Ziegler – Aufstieg und Fall" geplant und produziert hat. Nominiert sind die redaktionellen Inhalte des langjährigen Oberpfalz-Medien-Redakteurs in der Kategorie Crossmedial, die sich dadurch auszeichnet, dass ein Thema über verschiedene Medienkanäle hinweg vernetzt aufbereitet wird.
Wolfgang Würth arbeitet seit 18 Jahren bei Oberpfalz-Medien. Seit 2025 wirkt der heute 47-Jährige im eigens aufgestellten Team "Wirtschaft und Infrastruktur". Schon weit davor begleitete er die Entwicklung der Ziegler-Holding GmbH um Inhaber Stefan Ziegler. Ziegler, ein Mann mit Visionen, ehrgeizigen Business-Plänen, dem unbedingten Willen zur steten Erweiterung der Geschäftsfelder und der Mitarbeiterzahlen, obendrein stark engagiert im Vereinswesen, ganz vorne dabei in Sachen Eishockey-Förderung – und schließlich vor den Scherben seines Lebenswerks. Zugleich gefährdet seine persönliche Not zig Existenzen in der Region.
Beachtlich: Die Ziegler-Beiträge von Oberpfalz-Medien stehen im Wettstreit mit weiteren Text-, Podcast-, Hörfunk- und Filminhalten von durchweg namhaften Medien wie Handelsblatt, Zeit, Wirtschaftswoche, ZDF oder Spiegel TV, um nur einige zu nennen. Die Preisträger werden im April bekanntgegeben.
Der Herbert-Quandt-Medien-Preis würdigt seit 1986 jährlich Journalisten und Publizisten aller Medien, die sich in anspruchsvoller und allgemeinverständlicher Weise mit dem Wirken und der Bedeutung von Unternehmern und Unternehmen in der Marktwirtschaft auseinandersetzten. Der Medien-Preis wird im Gedenken an die Persönlichkeit und das Lebenswerk des Unternehmers Dr. h.c. Herbert Quandt verliehen und mit insgesamt 50.000 Euro dotiert.























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