28.04.2022 - 14:24 Uhr
AmbergSport

FC Amberg: Auge in Auge mit einem direkten Konkurrenten

Vom Abstieg bis zum Klassenerhalt ist alles möglich für den FC Amberg und den VfB Straubing. Im Kellerduell der Fußball-Landesliga Mitte sind die Punkte deshalb doppelt wertvoll. Bei der Wagner-Elf sind zwei Rotsünder wieder dabei.

Augen zu und möglichst viele Punkte holen, heißt es für den FC Amberg (im Bild links Mario Schmien im Kopfballduell) in den noch vier ausstehenden Spielen in der Landesliga Mitte.
von Klaus HöglProfil

Die Lage im Tabellenkeller der Fußball-Landesliga Mitte spitzt sich vor dem Spiel des FC Amberg am Freitag, 29. April (19 Uhr), beim VfB Straubing zu. Beide Mannschaften stehen auf einem Relegationsplatz, drei Punkte voneinander getrennt. "Wir werden gegen den FC Amberg alles raushauen, kommt ins Stadion und unterstützt unser Team bei der Mission Klassenerhalt" appellierten die Niederbayern an ihre Fans. Dazu gibt's Freibier und kostenlosen Leberkäs.

Zuletzt zwei Siege

Die Straubinger (27 Punkte) haben durchaus Hoffnung, auch nächste Saison in der Landesliga zu spielen, denn die beiden letzten Spiele wurden gewonnen und das Selbstvertrauen enorm gestärkt. Das hätten die Amberger auch haben können, aber das Heimspiel gegen Kötzting ging total daneben. "Ich hoffe wirklich, dass wir uns in Straubing besser präsentieren als gegen Kötzting, das Zweikampfverhalten muss auf jeden Fall besser werden. Unser Ziel ist es, die Straubinger hinter uns zu lassen, und da werden wir alles investieren", sagt Trainer Karl-Heinz Wagner. Vier Spiele sind noch zu bestreiten, derzeit ist alles drin: Vom direkten Klassenerhalt bis zum direkten Abstieg, da zählen Punkte wie gegen Straubing und dann im nächsten Spiel gegen Neutraubling doppelt.

Mit Kramer und Brinster

Das Hinspiel in Amberg gewann der FC mit 3:1. Trainer Wagner ist sich sicher, dass seine Mannschaft anders auftreten wird als zuletzt. Immerhin sind auch Matthias Brinster und Dennis Kramer wieder dabei nach ihren Rotsperren.

Schöner Fußball wird von den Ambergern nicht verlangt, nüchterner und letztlich erfolgreicher Zweckfußball muss her.

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