27.08.2021 - 14:36 Uhr
AmmerthalSport

Kein Selbstläufer für die DJK Ammerthal

Der TSV Karlburg kommt zum Punktspiel in der Bayernliga Nord, so ein bisschen die Überraschungsmannschaft. Und Ammerthal hat ein Problem auf der Spielmacherposition.

Ammerthals Spielmacher Mergim Bajrami ist verletzt.
von Autor RBAProfil

Erstmals befindet sich die DJK Ammerthal als Tabellenführer in der völlig ungewohnten Rolle des Gejagten, wenn es am Sonntag (14 Uhr) in der Bayernliga Nord im Heimspiel zum Duell gegen den TSV Karlburg kommt. Die Gäste aus Landkreis Main-Spessart kommen am 9. Spieltag nach Ammerthal, und werden versuchen, ihre bisherige gute Punkteausbeute zu verbessern. Zehn Punkte holte die Mannschaft von Trainer Markus Köhler, beachtlich, wenn man sich mal das Torverhältnis von 7:9 vor Augen führt.

Ziel der Karlburger ist auch, im zweiten Jahr Bayernligazugehörigkeit nicht abzusteigen. Dies scheint auch in die richtige Richtung zu laufen. Erst zwei Spiele (0:1 Ansbach, 0:3 Gebenbach) verlor der TSV in den zurückliegenden acht Partien, die restlichen Spiele waren stehts hart umkämpft, wie auch zuletzt das durchaus überraschende 1:1 gegen den klaren Favoriten ATSV Erlangen.

Ammerthals Trainer Michael Hutzler, der die aktuelle Tabellenkonstellation als Momentaufnahme sieht, muss seine Mannschaft ohne Zweifel auf eine kampfstarke und kompakte Truppe einstellen. „Nach dem sensationellen 4:0-Überraschungscoup gegen die DJK Vilzing und der Verletzung von Spielmacher Mergim Bajrami haben wir jetzt ein sehr schwieriges Heimspiel gegen Karlburg. Der Gegner ist sehr gut in die neue Bayernligasaison gestartet. Sie haben sich im zweiten Bayernligajahr stabilisiert und haben mit dem Markus Köhler einen Top-Trainer, der die Mannschaft zu einer guten Bayernligatruppe geformt hat.

Hutzler muss gegen Karlburg aus urlaubs- und verletzungsbedingten Gründen auf einigen Positionen etwas umstellen, dies solle aber das Vorhaben, weiter erfolgreichen und attraktiven Fußball zu spielen, nicht verhindern.

Acht Spiele ist die DJK jetzt mittlerweile ungeschlagen, diese Serie soll natürlich weiter ausgebaut werden. Ein Selbstläufer wird diese Partie für die Mannschaft um Kapitän Christopher Sommerer trotz allem definitiv nicht.

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