03.07.2020 - 10:45 Uhr
AmbergOberpfalz

Schwimmen mit Regeln erlaubt: Welche Freibäder in der Region Amberg-Sulzbach sind offen?

Hoch "Winfried" steht vor der Tür. Wetterexperten sagen perfektes Badewetter voraus. Doch welche Freibäder in der Region Amberg-Sulzbach haben mittlerweile wieder geöffnet und vor allem: Was ist dort trotz Corona erlaubt? Ein Überblick.

Das Waldbad Sulzbach-Rosenberg. Mittlerweile sind alle Freibäder (mit Ausnahme Schnaittenbach) im Landkreis Amberg-Sulzbach wieder geöffnet. In jeder Einrichtung gelten eigene Regeln.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Die Abstandsregeln oder das Tragen einer Mund-Nase-Gesichtsmaske dürften mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen sein. Dennoch gibt es für jedes Freibad darüber hinaus eigene Maßnahmen. Mittlerweile haben fast alle wieder geöffnet - mit Ausnahme in Schnaittenbach. Doch nicht in jedem Freibad sind alle Becken oder Attraktionen zugänglich.

  • Hockermühlbad Amberg: Alle Bereiche, inklusive Spielplatz und Liegewiese, sind ab Freitag, 3. Juli, geöffnet. Die maximale Besucheranzahl liegt bei 1100, bislang waren es 200. Ins Sportbecken dürfen zeitgleich 150 Gäste, im Nichtschwimmerbereich sind es 120, am Sprungturm 20. Beim Planschbecken sind die Eltern gefordert: Kinder dürfen sich nicht zu nahe kommen. Der Eintritt für einen Erwachsenen kostet pro Tag 4,70, Kinder zahlen 2,60 Euro.
  • Waldbad Sulzbach-Rosenberg: Maximal 100 Badegäste sind gleichzeitig in der Einrichtung erlaubt. Sie dürfen alle Bereiche benutzen (außer das Planschbecken), nach zwei Stunden ist Schichtwechsel. Dann dürfen die nächsten 100 ins Bad. Tickets für einzelne Zeitfenster können reserviert werden unter der Telefonnummer 09661/ 6167. Das Zwei-Stunden-Modell beginnt morgens um 9 Uhr und endet um 18.30 Uhr. Benutzt werden dürfen auch Duschen und Umkleiden, die zwischen den einzelnen Schichten desinfiziert werden. Der Eintritt kostet zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Jugendliche.
  • Naturerlebnisbad Schnaittenbach: Es bleibt geschlossen. Das liegt nicht an Corona, sondern an der personellen Situation. Da der Bademeister derzeit erkrankt ist, kann in der Verwaltung aktuell noch keine Aussage darüber getroffen werden, ob und gegebenenfalls wann das Naturerlebnisbad geöffnet wird. Am Donnerstag, 16. Juli, soll in der Stadtratssitzung darüber beraten werden.
  • Freibad Illschwang: Alle Becken (außer Planschbecken) dürfen von jeweils maximal 50 Personen genutzt werden. Insgesamt sind 300 Leute gleichzeitig im Bad erlaubt. Für sie gibt es keine Zeitbeschränkung. "Das klappt seit 15. Juni perfekt. Wir mussten noch niemanden wegschicken", sagt Rüdiger Schnappauf, stellvertretender Bademeister. Der Eintritt kostet drei Euro für Erwachsene und zwei Euro Für Kinder.
  • Freizeitbad Schwimm-Sala-Bim in Auerbach: Geöffnet ist ab Samstag, 4. Juli, durchgehend. Insgesamt dürfen dann 1000 Besucher das Freibadgelände gleichzeitig nutzen. Im Schwimmerbecken können sich 80 Gäste zeitgleich aufhalten. Das Spaßbecken bleibt geschlossen. Die Sonnenliegen dürfen genutzt werden, allerdings werden die Badegäste gebeten, diese vor und nach der Nutzung mit Desinfektionsmittel zu besprühen. Der Eintritt kostet drei Euro für Erwachsene, Kinder zahlen zwei Euro.
  • Freibad Freudenberg: Die Testphase mit maximal 200 Gästen endet. Ab Freitag, 3. Juli, hat das Bad komplett, inklusive Planschbecken und Volleyballfeld, geöffnet. Maximal 700 Gäste werden künftig gleichzeitig Zutritt haben dürfen, erklärt Bademeister Uwe Paul. Saisonkarten werden nicht verkauft, "wir wissen ja nicht, ob eine zweite Welle kommt". Der Eintritt beträgt zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder.
  • Freibad Rieden: Auch im Vilstal wird die Besucher-Kapazität erweitert. In zwei Schichten dürfen jeweils 600 Personen ins Bad. Im Schwimmerbecken sind gleichzeitig 65, bei den Nichtschwimmern 35 Personen erlaubt. "Die Leute halten sich an Regeln und sind begeistert vom mäanderförmigen Schwimmen", sagt Bademeister Max Wagner. Ein System, das vom Triathlon abgeguckt wurde, so dass sich auf den Bahnen niemand in die Quere kommt. Der Eintritt beträgt für alle zwei Euro.
  • Naturbad Königstein: Bislang hatte das Freibad geschlossen, doch ab Samstag, 4. Juli, werden die Pforten wieder aufgesperrt. Maximal 800 Personen dürfen gleichzeitig im Bad anwesend sein. Der Kleinkindbereich, sämtliche Spielgeräte und das Volleyballfeld, die Innenduschen und Innenumkleiden bleiben geschlossen, ebenso der Zeltplatz. Die Öffnungszeiten sind wochentags von 13 bis 20 Uhr, am Wochenende und in den Ferien ab 10 bis 20 Uhr. Tageskarten kosten 4,50 Euro pro Person.
  • Freibad Kastl: 800 Personen dürfen mittlerweile wieder gleichzeitig ins Bad, davon 100 ins Becken. Es ist täglich von 9.30 bis 19:30 Uhr geöffnet. In der Zeit von 13.30 bis 14.30 Uhr erfolgt die Desinfektion und Reinigung des Freibades, das währenddessen geöffnet bleibt. Der Eintritt kostet 2,50 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Jugendliche.
  • Dünenbad Hirschau: Die Nutzungszeit für das Freibad am Monte Kaolino ist in zwei Phasen aufgeteilt. Von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 20 Uhr dürfen jeweils 120 Personen ins kühle Nass springen. Auch das Planschbecken hat geöffnet. Der Eintritt von 2,50 Euro für Erwachsene oder 2 Euro für Kinder gilt jeweils nur für eine Phase.
  • Höhenschwimmbad Vilseck: Die maximale Personenanzahl ist auf 200 begrenzt. Auch in Vilseck gibt es zwei Nutzungszeiten: von 9 bis 13 Uhr (Einlassstop 12 Uhr) und von 14 bis 20 Uhr (Einlassstop 19 Uhr). Um 13 Uhr müssen alle Schwimmer das Bad verlassen. Dann wird die Komplettreinigung- und Desinfektion des Freibads veranlasst. Der Eintritt für eine "Halbtageskarte" beträgt für Erwachsene zwei Euro, Jugendliche zahlen einen Euro.
  • Freibad Hirschbach: Die ermittelte maximale Besucherzahl beträgt 420 Badegäste. Im Schwimmerbecken dürfen sich gleichzeitig 20, bei den Nichtschwimmern 25 Personen aufhalten. Das Planschbecken ist für ein Kind geöffnet bzw. gesperrt. Auch die Rutsche darf nur von einem Kind benutzt werden. Der Eintritt kostet für Erwachsene vier Euro, Jugendliche zahlen 2,50 Euro.
  • Freibad Etzelwang: Das Bad ist zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Derzeit dürfen 150 Personen in das Bad und 40 Personen gleichzeitig ins Becken. Das Babybecken ist geöffnet.

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