13.12.2020 - 12:02 Uhr
AmbergOberpfalz

Städtebauförderung: Für diese Projekte beantragt Amberg Zuschüsse

Wie auch immer der neue Vilssteg im Stadtgraben aussehen wird, fest steht schon jetzt: Die Stadt hat das Vorhaben auf die Liste der Maßnahmen gesetzt, für die sie finanzielle Zuschüsse haben möchte. Doch das ist nicht das einzige Projekt.

Die Stadt Amberg hat eine Liste erstellt, für welche Vorhaben sie Städtebauförderung beantragen will. Der Stadtteil Luitpoldhöhe (Bild) steht ganz oben.
von Thomas Kosarew Kontakt Profil

Konkret geht es in Amberg bei den Anträgen für Geldern aus der Städtebauförderung in erster Linie um den Stadtteil Luitpoldhöhe. Am 20. Juli dieses Jahres hat der Stadtrat beschlossen, das Viertel für das Förderungsprogramm "Soziale Stadt" anzumelden. Konkrete Einzelmaßnahmen stehen laut Jasmin Hannich, der Leiterin des Bauordnungs- und Stadtentwicklungsamts, aber erst dann fest, wenn die vorbereitenden Untersuchungen beendet sind. Aufgrund der Erfahrungen, die die Stadt im ehemaligen Sanierungsgebiet Bergsteig gemacht hat, seien ein Quartiersmanagement, ein Verfügungsfonds für spezielle Maßnahmen und eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit vorstellbar. Auch der Denkmalschutz spielt laut Hannich bei der Städtebauförderung eine Rolle, in diesem Fall die "Erlebbarmachung der Stadtmauer". Hier sollen bis zum Jahr 2024 exakt 50.000 Euro Förderung jährlich beantragt werden. Ein weiteres Projekt, das es auf die Liste der Stadt geschafft hat, ist die Ufermauersanierung des Bootshauses an der Schiffbrückgasse.

An der Schiffbrückgasse soll ein "Bootshaus" entstehen

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Die Folgenutzung und Entwicklung des ehemaligen Schlachthofareals ist ebenfalls auf der Wunschliste der Stadt zu finden. Der Abbruch sei bereits geplant, die Bezuschussung beantragt. Wie eine künftige Nutzung aussehen könnte, kam in der Sitzung des Hauptverwaltungs- und Finanzausschusses nicht zur Sprache. Zuletzt war von einer Indoor-Sporthalle die Rede.

Das soll aus dem alten Schlachthof in Amberg werden

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Wie Jasmin Hannich sagte, handle es sich dabei um eine reine Wunschliste. Die Stadt beantragte in allen Fällen die Städtebauförderung, in der Hoffnung, Zuschüsse zu bekommen und, um "einen Fuß in der Tür zu haben", wie es die Leiterin des Bauordnungs- und Stadtentwicklungsamts formulierte. Im Namen der Stadträte, die im Hauptverwaltungs- und Finanzausschuss sitzen, fasste CSU-Fraktionsvorsitzender Matthias Schöberl zusammen: "Wir hoffen natürlich, dass die Regierung alles fördert."

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