17.09.2021 - 14:20 Uhr
IllschwangOberpfalz

Friedhofsmauer muss saniert werden

Für die Sanierung der Friedhofsmauer in Götzendorf wird Geld von der Gemeinde fließen. Dazu gab es im Illschwanger Rat keine Einwände, auch alle Bauanträge gingen glatt durch. Probleme gibt es aber mit anrüchigen Hinterlassenschaften.

Blick auf einen Ausschnitt des Friedhofs in Götzendorf mit der sanierungsbedürftigen Mauer und den verrotteten Holzschindeln als Abschluss
von Norbert WeisProfil

Einen Zuschuss von 5000 Euro genehmigte der Gemeinderat Illschwang in seiner Septembersitzung für die Sanierung der Friedhofsmauer in Götzendorf. Dabei orientierte sich das Gremium an dem gleichen Betrag, welchen die Räte für Verputzarbeiten der Filialkirche St.Margaretha in Frankenhof bewilligt hatten. Illschwangs evangelischer Pfarrer Thomas Schertel war im Namen der simultanen Kirchenverwaltung Götzendorf, an Bürgermeister Dieter Dehling herangetreten, mit der Bitte, um Gewährung eines Zuschusses durch die Gemeinde.

„Die Friedhofsmauer befindet sich in einem schlechten Zustand. Die Holzschindeln, oben als Abdeckung, sind verrottet. Die Mauer selbst gehört sich teilweise neu verputzt“, so der Bürgermeister. Bei der Maßnahme werden die Schindeln durch Ziegeltaschen ersetzt. Die Durchführung der Sanierung ist für 2022 geplant. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Gemeinde die 5000 Euro überweisen.

Erster Bürgermeister Dieter Dehling informierte in der Sitzung über ein Schreiben des Regionalen Planungsverbands Oberpfalz-Nord, in dem es um die Teilfortschreibung des Kapitels „Gewinnung und Sicherung von Bodenschätzen“ ging. So sind unter anderem die Kommunen aufgefordert, im Rahmen eines ergänzenden Beteiligungsverfahrens eine Stellungnahme abzugeben. Der Tagesordnungspunkt war schnell abgehandelt, weil die Gemeinde Illschwang gebietsmäßig nicht betroffen ist.

Klausur im Oktober

Verschiedene Baumaßnahmen lagen dem Gremium zur Entscheidung vor, denen allen zugestimmt wurde: in Ritzelsdorf Neubau eines Wohnhauses mit zwei Einliegerwohnungen, in Illschwang Erweiterung einer bestehenden Maschinen- und Mehrzweckhalle, in Neuöd Nutzung eines Schweinestalls als Pferdestall (ohne bauliche Veränderung), sowie Hoffläche als Winterauslauf für Pferde, in Pürschläg Erweiterung eines bestehenden Wohnhauses mit Errichtung eines Carports, in Einsricht Neubau einer Schleppgaube und Satteldachgaube, sowie in Aichazandt zum einen der Neubau eines Carports und zum anderen der Anbau eines Balkons beim dortigen Gasthaus. Insgesamt fünf Mal befassten sich die Räte mit verschiedenen Bauanträgen im Genehmigungsfreistellungsverfahren im neuen Baugebiet „Am Weidenberg“ in Illschwang.

Am 23. Oktober trifft sich der Gemeinderat zu einer ganztägigen Klausur im Feuerwehrhaus. Das diesjährige Gemeinderatsschießen findet am 24. September im Schützenheim statt. In nächster Zeit wird sich das Gremium mit einer Wohnraumanalyse befassen, von dem sie vom Planungsverband Oberpfalz Nord aufgefordert sind.

Gemeinderätin Gabi Pirner, Rektorin an der örtlichen Grundschule, beklagte sich, dass Hundekot, welchen die Tiere am unteren Pausenhof hinterlassen, teilweise nicht weggeräumt wird oder der Hundekotbeutel in die Körbe wandert, die für den Abfall der Schüler vorgesehen sind. Die Räte fassten den Beschluss, Schilder aufzustellen, auf denen steht, dass der Pausenhof mit Hunden im Zeitraum von 7 bis 14 Uhr nicht betreten werden darf. Als Alternative kann der Fußweg entlang der Kreisstraße benutzt werden.

Elke Pirner erinnerte wegen der gefährlichen Kreuzung auf dem Autobahnzubringer bei Aichazandt an ein baldiges Gespräch mit Direktor Stefan Noll vom Straßenbauamt.

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Illschwang

„Die Friedhofsmauer befindet sich in einem schlechten Zustand. Die Holzschindeln, oben als Abdeckung, sind verrottet.“

Erster Bürgermeister Dieter Dehling

 

 

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