27.09.2020 - 10:21 Uhr
KümmersbruckOberpfalz

Gelungene Walking-Premiere in Kümmersbruck

Gleich bei der Premiere laufen die Kümmersbrucker fleißig mit: Viele junge und ältere sind beim Walking-Event mit und ohne Stöcke am Start.

von Gerd SpiesProfil

Sogar Bürgermeister Roland Strehl war "absolut baff" ob dieser Teilnehmerzahl bei der Premiere des Kümmersbrucker Walking-Events. Peter Schuller, Sport-Koordinator der Gemeinde und der Organisator der Veranstaltung, hatte aber auch einen guten Draht nach ganz oben. Denn mit etwas mehr als 20 Grad und leicht bewölktem Himmel herrschte perfektes Walking-Wetter.

Über 200 Walking-Freaks, meist nicht mehr im jugendlichen Alter, dafür aber im besten Walking-Alter, hatten sich am Kümmersbrucker Sportzentrum zu dieser Premiere versammelt. Alle Altersklassen, von sechs bis weit über 80 Jahren, waren vertreten. Pünktlich machten sie sich, mit oder ohne Stöcke, auf die 7,3 Kilometer lange Strecke, natürlich in kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Abstandsregeln. Unter ihnen auch das Gemeindeoberhaupt, gut gelaunt und optimistisch in punkto Zieleinlauf – er kenne schließlich als Insider die Abkürzungen der Strecke. Aber auf die Platzierung kam es ja gar nicht an bei diesem Event, sondern auf die Freude an der Bewegung, gemeinsam mit Freunden und Bekannten.

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Kümmersbruck

Die von Peter Schuller ausgewählte Walking-Strecke orientierte sich am Luxemburger Weg. Vom Sportzentrum ging es auf schönen Feldwegen zunächst Richtung Haidweiher, dann nach einem kurzen Stück auf der Panzerstraße durch den Wald nach Penkhof, schließlich über Lengenfeld wieder zurück zum Sportzentrum. Dem Organisator stand ein großes Helfer-Team zur Seite.

Walking, anfangs als das Gehen mit Stöcken belächelt, ist ja schon lange etabliert. Besonders bei den nicht mehr ganz so jungen Freizeit-Sportlern hat es dem Joggen klar den Rang abgelaufen. "Walking ist inzwischen eindeutig dominant, besonders für ältere Jahrgänge", bestätigt auch Peter Schuller. Er muss es wissen, schließlich kennt er die Läufer-Szene hierzulande wie seine Westentasche. Viele Jahre hat er sich bei der Skivereinigung Amberg (SVA) als Jugendtrainer engagiert, war selbst erfolgreicher Ausdauersportler. Unter anderem ist er Deutscher Meister im Polizei-Fünfkampf. "Viele Walker kommen vom Laufen", lautet seine Erfahrung. "Diese sportliche Betätigung ist sehr verletzungsarm, tut trotz geringer Intensität sogar der Figur gut", weiß Schuller.

Die physiologische Ursache liegt in der Tatsache, dass bei relativ niedriger Belastung der Anteil der Fettverbrennung innerhalb der Energiegewinnung steigt. Zweimal die Woche müsse aber Walking mindestens auf der To-Do-Liste stehen, rät Schuller, bei einer Dauer von wenigstens 45 Minuten.

1,06 Stunden brauchte der Schnellste für die 7,3 Kilometer. Das war aber weniger wichtig bei dieser "Wohlfühl-Veranstaltung". Dass Bürgermeister Roland Strehl mit dem vorderen Mittelfeld ins Ziel kam, war anerkennenswert, aber auch nicht so wichtig. Dass er tatsächlich geheime Abkürzungen benutzt hat, darf bezweifelt werden. Auf jeden Fall wichtig für die Teilnehmer war das Versprechen von Peter Schuller und Co, dass es im nächsten Jahr zu einer Wiederholung dieser Veranstaltung kommen soll.

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