04.09.2020 - 10:32 Uhr
Schwarzenbach bei PressathOberpfalz

Verspielt und verfressen sind gute Voraussetzungen

Warum braucht man Seifenblasen für die Personensuche? Das und noch viel mehr lernten die Schwarzenbacher Kinder im Ferienprogramm der SPD in Kooperation mit der Rettungshundestaffel des BRK in Weiden.

Wie arbeiten Rettungshunde und wie trainieren sie? Die Schwarzenbacher Kinder beobachteten die BRK-Hundestaffel, die ihr Können zeigte.
von Externer BeitragProfil

In einem Waldstück bei Grafenwöhr – das Jagdgebiet von SPD-Gemeinderat Richard Landgraf, dürfen BRK Rettungshunde mit ihren Herrchen oder Frauchen regelmäßig üben. Das Trainingsgebiet ist groß und in freier Natur, weshalb es gut möglich war, trotz Corona den Schwarzenbacher Buben und Mädchen etwas Abwechslung in den Ferienalltag zu bringen.

In Kleingruppen wurden die Kinder durch einen Parcours geführt, in dem sie das Training mit den Rettungshunden beobachten und später auch aktiv mitbegleiten durften. Die Mädchen und Jungen lernten, wie langwierig und aufwendig es ist, bis ein Hund die Prüfung zum Rettungshund ablegen darf. Alle paar Jahre muss die Prüfung aufgefrischt werden.

Geeignet ist jede Hunderasse, aber als wesentliche Grundvoraussetzung muss das Tier verspielt und verfressen sein. Nur so ist der Hund immer genug motiviert, um das anstrengende Training zu meistern, erfuhren die Kinder. Welche Ausrüstungsgegenstände das Rettungsteam im Einsatz bei sich trägt und wie die Arbeitskleidung der Hunde aussieht, konnten die Teilnehmer an einer Extrastation bestaunen. Zahlreiche Kommandos und Befehle muss das Mensch-Hund-Team beherrschen. Dies führten die Hundeführer eindrucksvoll mit ihren Vierbeinern vor.

Als besonderes Highlight durften sich die Kinder verstecken und wurden von den Hunden erfolgreich aufgespürt. Das war für die Kinder ein großer Spaß und für die Hunde eine wichtige Trainingseinheit. Zweite. Bürgermeisterin Anja Kirschsieper und SPD-Fraktionssprecher Bernd Przetak dankten der Rettungshundestaffel mit Kaffee und Kuchen.Melanie Dirscherl, Leiterin der Weidender Rettungshundestaffel, hatte für die kleinen Teilnehmer einen Schlüsselanhänger als Erinnerung sowie Seifenblasen dabei. Mit den Seifenblasen können die Kinder immer schauen, woher der Wind weht. Denn auch das ist ein wichtiger Baustein bei der Personensuche. Zum Abschluss bekam jedes Kind noch eine Bratwurstsemmel und ein Getränk. So gingen sie gestärkt und mit neuem Wissen zu ihren Eltern zurück.

Die Rettungshundestaffel des BRK: ein kleines Porträt.

Weiden in der Oberpfalz

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