Der aus der Oberpfalz stammende Münchener Bundestagsabgeordnete Florian Post (SPD) hat akzeptiert, dass er auf Wunsch des Fraktionsvorstandes den Wirtschaftsausschuss verlassen muss und in den Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz wechselt. Dies empfinde er nicht als Strafversetzung, sagte der 37-Jährige am Dienstag auf Anfrage. Für seine Arbeit im Wahlkreis in München sei der neue Ausschuss wichtiger, denn dort würden Verbraucherthemen wie etwa der Mieterschutz behandelt.
Post der in Neustadt/WN geboren wurde, in Amberg das Gymnasium besuchte und von 2005 bis 2009 SPD-Vorsitzender in Leuchtenberg (Kreis Neustadt/WN) war, hält seine Abberufung weiter für "falsch und ungerecht". Er war zuletzt mehrfach mit Fraktionschefin Andrea Nahles aneinandergeraten. Vor den Kollegen machte Post nun deutlich, dass er "keinen offenen Streit in der Fraktion oder gar eine Spaltung" wolle. Die SPD musste einen der elf Sitze im Ausschuss abgeben, weil mit Marco Bülow ein Abgeordneter die SPD im Herbst verlassen hatte.



















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.