Am 24. Juni steht der Namenstag von Johannes dem Täufer auf dem Kalender. Die Kapelle in Stifterslohe ist nach ihm benannt. Einige Tage später wurde ihr Patrozinium mit einem Festgottesdienst gefeiert. Ursprünglich sollte er auf dem Kapellenvorplatz stattfinden, doch der Kapellenbauverein wollte der zu erwartenden Hitze aus dem Weg gehen und entschied sich zu einem Ortswechsel. Im Dorfstadel von Gerhard Übler herrschten wesentlich angenehmere Temperaturen. Zelebrant war erstmals der Pfarrer des Pfarrverbands Illschwang-Kastl-Ursensollen Johannes Arweck, zu dessen Zuständigkeitsgebiet auch die Kapelle St. Johannes in Stifterslohe gehört. Einleitend dankte er allen, die sich das ganze Jahr über um Sauberkeit und Schmuck in der Kapelle kümmern. In seiner Predigt setzte sich Arweck mit Leben und Wirken des Heiligen auseinander. Johannes rufe die Menschen zur Umkehr auf, um sie auf das Kommen von Jesus vorzubereiten. Er bereite für ihn den geistlichen Weg. Von Gott werde den Menschen der Erlöser gesandt. Arweck warf die Frage auf, wo Gott heutzutage in Zeiten weltweiter Gewalt zu finden ist. Gott sei immer auf der Seite der Leidenden. Das Böse habe nicht das letzte Wort. Michael Haberberger begleitete den Gottesdienst musikalisch auf der Trompete. Im Anschluss lud der Kapellenbauverein zum Mittagessen ein.
Stifterslohe bei Sulzbach-Rosenberg
03.07.2022 - 14:38 Uhr
Stifterslohe feiert das Patrozinium der Johanneskapelle
von Norbert Weis
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