27.10.2021 - 15:13 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Grammer AG: Positive Entwicklung in den ersten neun Monaten

Grammer zieht positive Bilanz für die ersten neun Monate diesen Jahres. Allerdings hat das Unternehmen die Prognose für den Rest des Jahres gesenkt – Schuld ist ein Problem, das uns alle betrifft.

Das Logo von Grammer ist an einem Gebäude auf dem Werksgelände des Autozulieferers in Kümmersbruck nahe Amberg zu sehen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2021 zieht Grammar eine positive Bilanz.
von Celina Rieß Kontakt Profil

Trotz eines "zunehmend herausfordernden Marktumfelds" zieht die Grammer AG für die ersten neun Monate 2021 eine positive Bilanz. Der Umsatz des Unternehmens stieg von Januar bis September um 17,3 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro an. Außerdem liegt das operative Ergebnis vor Steuern und Zinszahlungen bei 30,7 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte das Unternehmen wegen Corona noch gut 23 Millionen Verluste ausgewiesen. Die Geschäftsentwicklung wurde allerdings von den Lieferengpässe bei Halbleitern und den stark gestiegenen Materialpreisen beeinträchtig.

Fürs Gesamtjahr rechnet Grammer mit einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro. Aufgrund der hohen Energiekosten hat Grammer seine Ergebnisprognose gesenkt.

Die Grammer AG mit Sitz in Ursensollen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen. Mit rund 14 000 Mitarbeitern ist Grammer in 19 Ländern weltweit vertreten.

Lieferengpässe in der Autoindustrie belasten Grammer

Ursensollen

Grammer will bis 2030 seinen CO2-Ausstoß halbieren

Ursensollen

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.