28.07.2021 - 18:44 Uhr
Oberpfalz

Zeit für eine Pause

Die Hektik des Alltags hat uns fest im Griff, immer öfter arbeiten wir To-do-Listen ab und achten immer weniger auf Signale unseres Körpers. Dabei sollte eines ganz oben auf unserer Liste stehen, meint die OWZ-Glücksexpertin: Pause machen.

Es ist wichtig, sich regelmäßig Zeit für eine Pause zu gönnen.
von Evi WagnerProfil

Fühlen Sie sich den ganzen Tag irgendwie müde und erschöpft? Haben Sie das Gefühl, ohne Kaffee gar nicht mehr in die Gänge zu kommen? Können Sie sich nur schwer konzentrieren und merken Sie, dass Ihre Laune immer schlechter wird? Denken Sie auch in Ihrer Freizeit permanent an die Arbeit oder daran, was Sie noch alles erledigen müssen? Dann ist es höchste Zeit, eine Pause zu machen. Wie sagte Mahatma Ghandi einmal so schön: „Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.“

Kein Wunder, dass wir uns immer öfter gestresst fühlen. Laut einer wissenschaftlichen Studie hat sich seit Anfang des 19. Jahrhunderts unser Kommunikationstempo um das Zehnmillionenfache beschleunigt, unsere Reisegeschwindigkeit verhundertfacht. Muße scheint immer mehr ein Fremdwort zu werden, nur selten gönnen wir uns den Luxus, einmal rein gar nichts tun zu müssen. Sogar nach Feierabend sind wir noch im Stress, müssen zum Sport oder zu irgendwelchen anderen Terminen.

Doch kontinuierlicher Stress beeinträchtigt nicht nur unsere Laune, sondern auch unser Immunsystem. Wir werden nicht nur gereizter, sondern auch anfälliger für Erkältungen und grippale Infekte. Möglicherweise nehmen wir auch zu, leiden unter Kopfschmerzen oder Migräneanfällen. Die Herzfrequenz steigt an, wir sind anfälliger für Herzerkrankungen. Schluss damit. Wenn es Zeit für eine Pause ist, sollten wir uns diese auch gönnen. Denn nur im Ruhezustand können wir uns regenerieren. Und darüber nachdenken, was uns gut tut – und was eben nicht.

Machen Sie sich immer klar: Sie müssen nicht permanent irgendetwas. Streichen Sie das Wort „müssen“ doch mal einige Zeit aus Ihrem Wortschatz. Und wenn Sie merken, dass Ihnen etwas zu viel wird, halten Sie inne. Machen Sie Pause. Gönnen Sie sich etwas Entspannung und erlauben Sie sich, einfach mal abzuschalten und Ihre persönlichen Akkus wieder aufzuladen. Gönnen Sie sich außerdem mehr Schlaf – und auch einmal eine Auszeit. Machen Sie es am besten wie Abraham Lincoln, der einmal sagte: „Halte dir jeden Tag 30 Minuten für deine Sorgen frei und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.“

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