08.01.2021 - 10:26 Uhr
AmbergDeutschland & Welt

Streaming-Anbieter im Vergleich

Diesen Artikel lesen Sie mit
Alle Informationen zu OnetzPlus

Lineares Fernsehen? Für viele ist das längst überholt. Immer mehr Streamingdienste drängen ins heimische Wohnzimmer. Aber: Was gibt es außer Netflix und Disney+ sonst noch? Wer zeigt was? Und wie teuer ist das Ganze? Ein Überblick.

Gemütlich zu Hause am Laptop einen Blockbuster gucken – schon längst Realität. Etliche Streamingdienste bringen Hollywood ins eigene Wohnzimmer.
von Christopher Dotzler Kontakt Profil

Netflix

Das Unternehmen startete eigentlich als Online-Videothek und versendete DVDs nach Hause. Netflix schaffte es aber frühzeitig die Weichen zu stellen - und wurde somit Vorreiter bei den Streaming-Anbietern. Heute bietet Netflix Tausende Filme und Serien an. Darunter auch etliche Eigenproduktionen wie die Filme "Roma" (drei Oscars), "Beasts of No Nation", "The Irishman", "Die zwei Päpste", "Okja" und "Marriage Story" oder Serien wie "House of Cards", "Orange is the new Black", "Mindhunter" oder ganz aktuell "Das Damengambit". Wer Netflix abonnieren will, zahlt zwischen 7,99 und 15,99 Euro im Monat.

Amazon Prime

Als erster großer Konkurrent zu Netflix trat Amazon Prime in Erscheinung. Neben den kostenlosen Filmen und Serien bietet der Tech-Gigant auch Inhalte zum Kauf an. Produktionen können für 48 Stunden geliehen oder gleich gekauft werden. Zudem können spezielle Channels hinzugebucht werden. Auch auf Amazon gibt es etliche Eigenproduktionen wie "The Marvelous Mrs. Maisel", "Upload" oder "The Boys". Trotzdem hat nach Meinung der Redaktion hier Netflix die Nase vorne. Das Abo kostet 69 Euro im Jahr oder 7,99 Euro im Monat. Neben Serien und Filmen gibt es noch Amazon Music und kostenlosen Versand etlicher Produkte des Onlinehandels dazu.

Film ab: Redakteure und Leser verraten ihre besten Filmtipps

Amberg

Disney+

Seit vergangenem Jahr ist auch Disney+ in den USA online, in Deutschland ist der Streamingdienst seit März buchbar. Mittlerweile verzeichnet der Mäuse-Konzern schon über 85 Millionen Abonnenten. Disney bestückt die Plattform mit ihren eigenen Inhalten. Das sind einige. Neben den vielen Zeichentrickklassikern und Realfilmen, die das Studio seit 1928 produzierte, kommen etliche Streifen gekaufter Sparten hinzu. Pixar gehört schon seit längerem zum Konzern, vor ein paar Jahren kamen die Marvel-Studios hinzu - und somit all die Superhelden-Filme um "Iron Man", "Captain America" und "Hulk". Auf der Einkaufsliste standen auch 20th Century Fox (und somit das "X-Men"-Universum) sowie Lucasfilm, womit auch das "Star Wars"-Imperium nun zu Disney gehört. Ein Abo kostet derzeit 6,99 Euro pro Monat oder 69,99 Euro jährlich (ab Ende Februar 8,99 beziehungsweise 89,99 Euro).

Apple TV+

Dieser Streaming-Anbieter setzt vor allem auf Eigenproduktionen, weshalb das Film- und Serien-Angebot recht überschaubar ist. Erwähnenswert ist etwa "The Morning Show" mit Jennifer Aniston und Reese Witherspoon. Dafür ist der Abo-Preis mit 4,99 Euro im Monat auch recht günstig.

Sky Ticket

Sky bietet seit einiger Zeit Monats-Tickets an, mit denen Serien und Filme angesehen werden können. Für das "Entertainment & Cinema"-Angebot werden 14,99 Euro monatlich fällig, für das "Entertainment"-Angebot 9,99 Euro. Interessant ist Sky Ticket vor allem für alle Fans von "Westworld", "Das Boot" und "Babylon Berlin". Auch für die hervorragende Mini-Serie "Chernobyl" lohnt sich ein Monatsabo.

Zauberhafte Hexen und panische Bräute - Die besten Film- und Serientipps

Oberpfalz

Joyn+

Dieser Anbieter setzt auf Live-TV im Internet (über 60 Sender). Joyn ist an sich kostenlos, hat dafür aber ein beschränktes Angebot. Die Joyn+-Variante enthält mehr Serien, Filme, TV-Sender und Originals. Was früher Maxdome war, gehört nun zu Joyn+. Das Abo kostet monatlich 6,99 Euro.

Weitere Anbieter

Den Überblick zu behalten ist nicht einfach. Zumal es noch etliche weitere Streamingdienste wie TV Now, Magenta TV+ oder Zattoo sowie Mediatheken von beispielsweise ARD, ZDF oder Arte im Angebot gibt. Außerdem hat Warner Bros. bereits angekündigt, einen eigenen Streamingdienst ins Leben zu rufen. Sicher nicht der letzte.

Für Sie empfohlen

 

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.