13.03.2020 - 11:58 Uhr
AmbergOberpfalz

Coronavirus: So reagieren Schwimmbäder

Veranstaltung um Veranstaltung wird abgesagt, Schulen und Kindergärten schließen, der Bayerische Fußballverband stellt den Spielbetrieb ein. Die Auswirkungen des Coronavirus sind immer deutlicher zu spüren. Auch Hallenbäder reagieren.

Das Kurfürstenbad in Amberg trotzt dem Coronavirus und bleibt offen - so lange es keine anderen Empfehlungen des Gesundheitsamtes gibt. Das Kümmersbrucker KA2-Aktivbad hingegen schließt vorerst.
von Miriam Wittich Kontakt Profil

Die Gemeinde Kümmersbruck schließt aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus vorerst das KA2-Aktivbad. Nachdem am Freitagmorgen verkündet wurde, dass Bayerns Schulen und Kindergärten ab Montag zu bleiben, wollen die Verantwortlichen auf Nummer sicher gehen. "Das ist eine reine Bauchentscheidung", sagt Reinhold Wagner und erklärt, dass eine endgültige Empfehlung des Gesundheitsamtes erst im Laufe des Wochenendes zu erwarten sei, deshalb werde der Badebetrieb noch am Freitag eingestellt, auch Samstag und Sonntag bleibt zu. Montags ist das Kümmersbrucker Hallenbad grundsätzlich nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. "Da trainiert normalerweise die Wasserwacht und die haben sowieso schon abgesagt", sagt Wagner. "Vielleicht machen wir am Dienstag ja schon wieder auf."

Bayerns Schulen ab Montag geschlossen

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In Hahnbach ist das Hallenbad ab kommendem Montag bis voraussichtlich Sonntag, 19. April, zu, informiert die Marktgemeinde auf ihrer Homepage. Da das Schwimmbad vor allem von Schulen und Kursen, die zum Großteil abgesagt wurden, belegt sei, habe die Schließung auch wirtschaftliche Gründe.

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Das Kurfürstenbad in Amberg hingegen bleibt weiterhin geöffnet. „Die Sicherheit unserer Gäste ist uns sehr wichtig", betont Karoline Gajeck-Scheuck von den Stadtwerken. Bei den zuständigen Fachbehörden und auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts hätten sich die Verantwortlichen deshalb bezüglich des Coronavirus kundig gemacht. "Nach Nachfrage beim Gesundheitsamt Amberg-Sulzbach ist eine Schließung des Kufüs zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig", erklärt Gajeck-Scheuck am Freitag weiter. „Hier ist es genauso sicher wie in einem Einkaufszentrum.“ Sollte es andere Empfehlungen geben, werde man sofort reagieren.

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Schwimmbäder sind öffentlicher Raum – wie Schulen, Kindergärten, Kinos, Supermärkte und Universitäten auch. Durch das Chlor und die Menge an Wasser sei eine Verbreitung des Virus im Becken aktuellen Angaben zufolge jedoch nicht möglich. Damit bestehe im Hallenbad kein größeres Ansteckungsrisiko als in anderen Einrichtungen auch.

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