Ab Montag öffnet die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (Kreis Neustadt/WN) nach der Schließung wegen der Corona-Pandemie schrittweise wieder. Zunächst ist das Gelände wieder frei zugänglich, teilte die Stiftung Bayerische Gedenkstätten am Donnerstag mit. Eine Woche später, ab dem 18. Mai, sind von 9 bis 17 Uhr auch die Dauer- und Wechselausstellungen wieder geöffnet.
Die Ausstellung des israelisch-französische Künstler Shelomo Selinger wurde von der Gedenkstätte bis August verlängert, sagte Gedenkstättenleiter Jörg Skriebeleit. Schon in den vergangene Tagen hätten sich Anrufer nach dem Zeitpunkt der Öffnung erkundigt. Wegen der Beschränkungen der vergangenen Wochen sei es rund 16 000 angemeldeten Besucher verwehrt gewesen die Gedenkstätte zu besuchen, sagte Skriebeleit.
Gruppenangebote, wie etwa öffentliche Rundgänge gibt es in Flossenbürg wegen der Corona-Beschränkungen derzeit nicht. Der Zutritt zu den Ausstellungen wird aus Hygienegründen auf 25 Besucher pro Gebäude beschränkt. Zudem ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in geschlossenen Räumen verpflichtend.
Auch die KZ-Gedenkstätte Dachau öffnet ab 11. Mai wieder. Die Wiedereröffnung erfolge in beiden Gedenkstätten "unter Berücksichtigung der vorgegebenen Schutz- und Hygieneauflagen, sagte der Stiftungsdirektor der Bayerische Gedenkstätten, Karl Freller, am Donnerstag in München. "Die Gedenkstätten haben dazu umfassende Hygienekonzepte erarbeitet, die den Gästen größtmögliche Sicherheit gewährleisten."



















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