21.05.2018 - 15:43 Uhr
RegensburgOberpfalz

Schwierige Tage für CSU

Finanzminister Albert Füracker spricht im Presseclub über PAG und Kreuz-Debatte

Albert Füracker im Presseclub Regensburg.

von Miriam GrafProfil

Regensburg.(mlu) Finanzminister Albert Füracker, der auch Chef der Oberpfälzer CSU ist, war zu Besuch im Regensburger Presseclub. Dort betonte er, dass die CSU so viele Wähler gewinnen will, dass die AfD bei den Landtagswahlen unter zehn Prozent der Stimmen erhält. "In Bayern gibt es keinen Anlass für Proteststimmen", sagte Füracker.

(mlu) Finanzminister Albert Füracker, der auch Chef der Oberpfälzer CSU ist, war zu Besuch im Regensburger Presseclub. Dort betonte er, dass die CSU so viele Wähler gewinnen will, dass die AfD bei den Landtagswahlen unter zehn Prozent der Stimmen erhält. "In Bayern gibt es keinen Anlass für Proteststimmen", sagte Füracker. "Wir werden in den nächsten fünf Monaten deutlich machen müssen, dass wir - speziell in Bayern - durch unsere Politik ein schönes Land aufgebaut haben." Zur Sprache kam auch das neue Polizeiaufgabengesetz (PAG): "Die vergangenen 14 Tage waren schwierig", gab Füracker zu. Auf den Vorwurf, dass die CSU das Gespür für die Stimmung im Volk verloren habe, antwortet er, dass aus seinem eigenen Wahlkreis nur wenige kritische Stimmen an ihn herangetragen worden wären. Er glaubt, dass die Demonstranten in München die politische Grundeinstellung der CSU nicht teilen. Ebenfalls nicht verstehen kann Füracker die Debatte um Kreuze in bayerischen Behörden. Vor allem die Kritik der Kirche hat ihn überrascht: "Die müssten doch eigentlich im höchsten Maße erfreut sein. Dass man das Thema in einer akademischen Diskussion erschöpft hat, hat mich ein bisschen betroffen gemacht, weil das eigentliche Thema, dass man wieder Kreuze aufhängt, in der Gesellschaft in den Hintergrund geraten ist."

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