25.11.2021 - 15:54 Uhr
Sulzbach-RosenbergOberpfalz

Zwei Trinkwasserbrunnen für Sulzbach und Rosenberg

Der Sulzbach-Rosenberger Stadtrat will zwei Trinkbrunnen anschaffen, doch dafür gibt es eine markante Hürde.

So sollen die beiden Edelstahl-Trinkwasserbrunnen in der Stadt aussehen.
von Andreas Royer Kontakt Profil

Sollten sich die Fördermodalitäten günstig entwickeln, könnten in Sulzbach-Rosenberg in der Zukunft zwei Trinkwasserbrunnen errichtet werden. Wie Bürgermeister Michael Göth im Stadtrat am Dienstag informierte, soll einer zwischen der Bushaltestelle am Luitpoldplatz und dem Ausgang der Tiefgarage aufgestellt werden, der andere in Rosenberg am Radlerrastplatz an der Flei. Insgesamt verspricht sich der Bürgermeister davon eine Aufwertung der Kommune. Laut Baureferat will man dafür das Sonderförderprogramm „Kommunale Trinkwasserbrunnen“ des Umweltministeriums anzapfen. Einzelprojekte könnten mit bis zu 15.000 Euro gefördert werden. Wie Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn sagte, wurde der Antrag angenommen, die Fördermittel seien aber aktuell aufgebraucht. Eine Realisierung, die sich nach städtischer Kostenschätzung etwa auf 50 000 Euro belaufen werde, käme aber nur zustande, wenn es auch künftig eine entsprechende Förderkulisse gebe. In der Diskussion meldete lediglich CSU-Fraktionssprecher Patrick Fröhlich Bedenken an und forderte kostengünstigere Lösungen. Am Ende sprach sich das Gremium mit 20:2 Stimmen für das Vorhaben aus.

Vier Anfragen

Hans-Jürgen Reitzenstein (FDP/FWS) fragte nach Schäden im Schaustollen Max und einer Gefährdung der dortigen Ausstellung. Laut Rathauschef Göth sei dieses Problem bekannt und das Baureferat damit beschäftigt. Alexandra Ottmann (FWU) war unter den Anfragen der Waldfriedhof ein Anliegen. Sie sprach dort die Überprüfung der Wege, geänderte Öffnungszeiten wegen der Pkw-Zufahrten sowie die Aufstellung von Hundeboxen an.

Florian Bart (CSU/JU) wünschte sich andere Räumlichkeiten für die Stadtratssitzungen als Turnhallen, da sie so in der Zeit nicht von Schülern oder Vereinen genutzt werden könnten. Bürgermeister Michael Göth will aber an dieser Praxis festhalten, da die Corona-Lage mit den entsprechenden Mindestanforderungen nach keine andere Möglichkeit zulasse. CSU-Kreise verwiesen auf Alternativen im Capitol oder im Saal des Kettelerhauses. Evi Rauch (CSU/JU) wies auf eine fehlende Straßenbeleuchtung entlang des Bahnwegs zwischen der früheren Betriebskrankenkasse und der Firma Kalkbrenner hin, außerdem sei der Weg in einem sehr schlechten Zustand. Hier werde sich das Ressort Tiefbau der Stadt einschalten.

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