Wo wird ab 2020 ein neuer Bürgermeister im Rathaus sitzen? In einigen Gemeinden und Städten stehen die Zeichen auf Neustart. Die Befragung der Bürgermeister fand unter der Voraussetzung statt, dass sie von ihren Parteien erneut nominiert werden.
Einen klaren Schlussstrich will Bürgermeister Werner Roder (FW) in Vorbach ziehen. Der 55-Jährige wird 2020 nicht mehr antreten. „Ich denke nach 24 Jahren ist es gut, wenn es einen Wechsel gibt“, sagt er. Eine Option auf die Nachfolge ist Alexander Goller, der schon als CSU-Kandidat auf den Bürgermeisterposten feststeht.
Schluss macht auch Peter Lehr (SPD) in Eschenbach. Der 60-jährige wird nicht mehr antreten. Die SPD hat mit Thomas Ott bereits ihren neuen Bürgermeisterkandidaten gefunden. Die CSU will ihren Kandidaten noch im Juli bekanntgeben.
Wieder antreten wird dagegen Jürgen Kürzinger (SPD) in Kirchenthumbach. Er spürt die Rückendeckung seiner Partei. Der 50-Jährige ist seit 2014 im Amt und kann sich eine weitere Amtszeit als Bürgermeister vorstellen.
Weitermachen will auch Carmen Pepiuk (CSU), Bürgermeisterin in Trabitz. Seit 2014 ist die 50-Jährige im Amt und hat noch viel vor. „Die Gestaltung der Zukunft der Gemeinde ist eine sehr intensive Aufgabe“, fasst sie ihre bisherigen Eindrücke zusammen. Es stehe noch viel an: Die Sanierung des Meierhofes, neue Baugebiete und das Nahwärmenetz für Trabitz sind nur einige Punkte.
Keinesfalls amtsmüde ist Speinsharts Bürgermeister Albert Nickl (CSU), der seit 1996 im Amt ist. Der stellvertretende Landrat will auch nach 2020 Bürgermeister der Klostergemeinde sein. „Sofern mich meine Partei wieder nominiert, trete ich auch wieder an“, sagt der 56-Jährige.
Edgar Knobloch (CSU) ist ebenfalls bereit wieder anzutreten. „Wenn sich meine Partei bei der Nominierungsversammlung Ende Juli für mich ausspricht, dann bin ich gerne bereit“, sagt der 54-Jährige, der seit 2014 im Amt ist.
In Neustadt am Kulm hat sich Bürgermeister Wolfgang Haberberger (CW-ML) noch nicht entschieden. Er befinde sich noch in der Entscheidungsfindung. Eine Nominierungsversammlung ist voraussichtlich für den Herbst geplant.
Thorsten Hallmann (SPD) ist seit Mai 2014 Bürgermeister in Schwarzenbach und lässt seine Entscheidung noch offen. „Ich lasse mir Zeit bis September 2019. Es gibt keinen Grund zur Eile“, sagt der 43-Jährige.
Ob Werner Walberer (SPD) in Pressath eine weitere Amtszeit als Bürgermeister dranhängt, ist noch nicht klar. Er habe noch keine persönliche Entscheidung getroffen. „Für eine Entscheidung ist der Zeitpunkt noch zu früh“, sagt der 61-Jährige.
Auch Gerhard Löckler (UWG), Bürgermeister von Schlammersdorf, hält sich noch zurück. „Dazu kann ich noch nichts sagen. Ich lasse das auf mich zukommen und werde mich zu gegebener Zeit mit der Wählergemeinschaft abstimmen“, sagt der 61-Jährige, der seit 2002 im Amt ist. Eine Entscheidung falle voraussichtlich im Spätherbst.

























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