14.04.2020 - 10:22 Uhr
AmbergOberpfalz

Der jüngste Amberger Stadtrat: Florian Füger

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Mit 26 Jahren ist Florian Füger nicht nur das jüngste neu in den Stadtrat gewählte Mitglied, sondern im künftigen Gremium der jüngste Stadtrat überhaupt. Der Wirtschaftsingenieur sieht sich vor allem als Vertreter der jungen Interessen.

Florian Füger (CSU) wurde 2020 neu in den Amberger Stadtrat gewählt.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

ONETZ: Herr Füger, gab es schon Gelegenheit, die Wahl zu feiern? Oder ist Ihnen das Feiern mit dem Ausbruch der Coronakrise vergangen?

Florian Füger: Gelegenheit zum Feiern hat sich noch nicht ergeben, da schränkt die derzeitige Krise das Leben zu sehr ein und andere Sachen sind vorerst wichtiger. Ich habe jedoch einige Glückwünsche erhalten und kann mich in diesem Zuge nur für das Vertrauen und die zahlreichen Stimmen herzlich bedanken. Der Kontakt zur Fraktion findet derzeit telefonisch oder digital statt. Aber ich denke, wir als Gesellschaft meistern derzeit größere Hürden als die Sortierung unserer Fraktion.

ONETZ: Mit welchen Themen werden Sie sich einbringen? Worin liegen Ihre Kernkompetenzen in der Politik? Was dürfen die Bürger von Ihnen erwarten?

Florian Füger: Die Themen sind vielfältig und ohne Beschränkung. Durch meine berufliche Qualifikation als Wirtschaftsingenieur mit dem Schwerpunkt Bau ist definitiv der Bereich des Bauens, des Verkehrs und der Wirtschaft meine Kernkompetenz, jedoch fühle ich mich als einziger Stadtrat unter 30 auch sehr als Vertreter aller jungen Interessen. So will ich der jungen Generation Ansprechpartner sein und junge Ideen in unsere Kommunalpolitik einbringen.

ONETZ: Was werden Ihrer Meinung nach die wichtigsten Themen im neuen Stadtrat sein? Werden diese aufgrund der Coronakrise neu bewertet?

Florian Füger: Die Coronakrise hat vieles verändert. Noch weiß niemand wie und wann diese Krise überstanden ist. Dementsprechend werden die Folgen der Krise alle beschäftigen. Als Stadt haben wir eine wirtschaftliche und soziale Verantwortung, der wir gerecht werden müssen.

ONETZ: Mit welchen Fraktionen und Gruppen könnten Sie sich eine Zusammenarbeit im Stadtrat vorstellen?

Florian Füger: Als Neuling im Stadtrat gehe ich mit der Devise hinein, dass eine Zusammenarbeit mit jedem vorstellbar ist, der sich für das Wohl der Stadt und der Bürger einsetzt. Hierbei sehe ich keine Grenze zu den anderen Parteien, da zum Glück weder AfD noch Linkspartei in unserem Stadtrat vertreten sind.

ONETZ: Bitte vervollständigen Sie folgende Sätze: Der Wahlkampf war für mich ...

Florian Füger: ... eine Erfahrung fürs Leben mit vielen interessanten Gesprächen.

ONETZ: Der Amberger Stadtrat ist für mich ...

Florian Füger: ... eine Chance mit guten Ideen zu gestalten und unsere Stadt voranzubringen.

ONETZ: Die CSU ist für mich ...

Florian Füger: ... politische Heimat und die einzige verbliebene Volkspartei mit Chancen für die Zukunft.

Serie:

Interviews mit den zehn neuen Amberger Stadträten

Es sind viele bekannte Gesichter, die bei der ersten konstituierenden Sitzung des Stadtrates im Mai ins Rathaus kommen werden. Doch es sind auch zehn Stadträte dabei, die neu in das Gremium einziehen. Neu sind: Tanja Dandorfer (Amberger Bunt), Martin Frey (DLA), Florian Füger (CSU), Susanne Herding (CSU), Veronika Niklaus (FW), Claudia Ried (Grüne), Rudolf Scharl (DLA), Matthias Schöberl (CSU), Manuel Werthner (FW) und Josef Witt (ÖDP).

Alle Teile der Interview-Serie

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