24.04.2020 - 10:07 Uhr
AmbergOberpfalz

Matthias Schöberl zurück im Amberger Stadtrat

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Matthias Schöberl ist kein neues Gesicht in der Kommunalpolitik, sondern ein "Rückkehrer". Von 2002 bis 2008 saß der 44-Jährige für die CSU im Amberger Stadtrat. Er lebte einige Jahre in Mainz, dann zog es ihn zurück in die Heimat.

Matthias Schöberl lebte einige Jahre in Mainz, dann zog es ihn wieder zurück nach Amberg. Bei der Kommunalwahl 2020 wurde er für die CSU neu in den Stadtrat gewählt.
von Andrea Mußemann Kontakt Profil

Im Interview mit Oberpfalz-Medien erklärte der promovierte wissenschaftliche Mitarbeiter und freie Autor, was die CSU für ihn bedeutet.

Matthias Schöberl neuer CSU-Fraktionschef in Amberg

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ONETZ: Gab es schon Gelegenheit, die Wiederwahl zu feiern? Oder ist Ihnen das Feiern mit dem Ausbruch der Coronakrise vergangen?

Matthias Schöberl: Natürlich habe ich mich gefreut und sage allen, die mich gewählt haben, herzlichen Dank. Aber nach Feiern ist mir derzeit nicht zumute. Das tun wir gemeinsam, wenn die Krise überstanden ist. Die aktuelle Lage stellt alle vor größere organisatorische Herausforderungen.

ONETZ: Was dürfen die Bürger von Ihnen erwarten?

Matthias Schöberl: Vollen Einsatz.

ONETZ: Was werden Ihrer Meinung nach die drängendsten, wichtigsten Themen im neuen Stadtrat für Amberg sein? Werden diese vielleicht aufgrund der Coronakrise neu bewertet?

Matthias Schöberl: Die CSU hat im Wahlprogramm ihre Ideen vorgestellt – die wollen wir auch weiterhin realisieren. Die Auswirkungen der Coronakrise werden uns allerdings länger beschäftigen. Gut, dass die Stadt Amberg finanziell sehr solide aufgestellt ist und deswegen auch das Nötige tun kann. Arbeitsplätze und Wirtschaft haben da Priorität – denn nur, wenn es wirtschaftlich läuft, gibt es auch Steuereinnahmen, mit denen man gestalten kann.

ONETZ: Mit welchen Fraktionen/Gruppen könnten Sie sich eine Zusammenarbeit im Stadtrat vorstellen?

Matthias Schöberl: Alle Gewählten müssen zum Wohl der Stadt konstruktiv und kollegial zusammenarbeiten.

Serie:

Interviews mit den zehn neuen Amberger Stadträten

Es sind viele bekannte Gesichter, die bei der ersten konstituierenden Sitzung des Stadtrates im Mai ins Rathaus kommen werden. Doch es sind auch zehn Stadträte dabei, die neu in das Gremium einziehen. Neu sind: Tanja Dandorfer (Amberger Bunt), Martin Frey (DLA), Florian Füger (CSU), Susanne Herding (CSU), Veronika Niklaus (FW), Claudia Ried (Grüne), Rudolf Scharl (DLA), Matthias Schöberl (CSU), Manuel Werthner (FW) und Josef Witt (ÖDP).

ONETZ: Bitte vervollständige Sie folgende Sätze: Der Wahlkampf war für mich …

Matthias Schöberl: ... arbeitsintensiv und wegen des guten Teamgeists meistens eine schöne Erfahrung.

ONETZ: Der Amberger Stadtrat ist für mich ...

Matthias Schöberl: ... eine ehrenamtliche Aufgabe, die ich sehr ernst nehme.

ONETZ: Die CSU ist für mich ...

Matthias Schöberl: ... die Partei, die sich bemüht, die Interessen der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gut auszutarieren – und die den Bürgern noch mehr zuhören darf.

Alle Teile der Serie

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