26.06.2020 - 15:09 Uhr
AmbergOberpfalz

Kinder lieben sie: Grießnockerlsuppe

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Mit diesem Gericht kann man bei Kindern punkten: Grießnockerlsuppe. Marille Gramolla weiß das, die Köchin hat damit schon viele Kindergartenkinder glücklich gemacht. Und verrät, wie das funktioniert.

Genau so muss eine Grießnockerlsuppe sein, mit frischen Kräutern aus dem Garten und Gemüseeinlage.
von Heike Unger Kontakt Profil

Warum alle Kinder, die sie kennt, so scharf auf Grießnockerlsuppe sind, weiß Marille Gramolla auch nicht. Aber es ist auch ihre eigene Lieblingssuppe. Auf jeden Fall wissen die Kleinen ganz genau, wie gute Grießnockerln sein müssen: schön weich, auch im Kern. Eines der Kindergartenkinder, für die sie gern kocht, ist diesbezüglich besonders verwöhnt – "die von meiner Mama haben so einen harten Kern", beschwerte sich das Mädchen einmal bei Gramolla. Die kennt das Geheimnis: Dazu bei der Zubereitung das Fett abkühlen lassen.

Manche mögen's hart

"Es gibt aber auch Fans des harten Kerns", weiß die Kümmersbruckerin. Eine ihrer Freundinnen gehört dazu. Wer weiß, wie's geht, kann seine Nockerln genau so machen, wie sie ihm am besten schmecken - innen hart oder weich.

Beim Thema Geschmack erinnert sich Marille Gramolla, dass sie als Kind keine Milch mochte. Und auch heute hält sich ihre Begeisterung dafür in Grenzen. "Deshalb erscheint in den Rezepten für meine Teige auch oft Wasser statt Milch", verrät sie lachend.Und deshalb mochte sie als Kind auch keine Grießsuppe. Ihre Mutter machte die nämlich, ohne den Grieß zu rösten. "Deshalb sah die Suppe aus wie Milch", erinnert sich Gramolla - die damals viel lieber eine Grießnockerlsuppe gegessen hätte.

Grießsuppe ohne Nockerln

Wenn Marille Gramolla heute Grießsuppe kocht, dann röstet sie den Grieß vorher an, in der Pfanne, ohne Fett, bis er schön goldbraun ist. "Da muss man dabei bleiben und fleißig rühren", damit nichts anbrennt, lautet ihr Tipp. Den gerösteten Grieß dann in kalte oder lauwarme Brühe geben (in heißer Brühe spritzt es). 40 Gramm Grieß auf einen Liter Suppe lautet die Faustregel - nicht mehr. "Sonst geht das aus wie im Märchen vom süßen Brei - und man hat Grießsuppe für drei Tage."

Jetzt im Sommer kann in die Grieß- oder die Grießnockerlsuppe natürlich auch Frisches aus dem eigenen (Kräuter-)Beet: Lauchgrün, Sellerie- oder Maggikraut. Nimmt man Letzteres, sollte es nur fünf Minuten in der Brühe bleiben, sonst wird der Geschmack zu stark. Lauchgrün dagegen sollte erst fünf Minuten vor Ende der Garzeit in die Suppe, sonst verliert es seine Konsistenz.

Rezept:

Grießnockerlsuppe

Zutaten:

30 g weiche Butter

60 g Hartweizengrieß

1 Ei

1 g Salz

etwas Muskat, gehackte Petersilie, gekörnte Brühe

1 l Suppenbrühe

Suppengemüse wie Karotte, Lauch, Sellerie grün, Maggiblätter, Petersilie und Schnittlauch erst beim Servieren darüber streuen.

Zubereitung:

Zimmerwarme Butter in einer Schüssel mit einer Gabel schaumig rühren, nach und nach Grieß und Ei zugeben. Mit Salz, Muskat und gekörnter Gemüsebrühe würzen, nach Belieben gehackte Petersilie darunter mischen. Den Teig zugedeckt etwa 15 Minuten quellen lassen. Suppenbrühe zum Kochen bringen. Mit zwei nassen Teelöffeln Nockerln formen und in die leicht kochende Brühe geben.

Bei geringer Temperatur halb zugedeckt 20 Minuten ziehen lassen. Mit Schnittlauch oder Petersilie bestreut servieren.

Manche mögen Grießnockerln mit einem harten Kern innen. Dafür die Butter heiß werden lassen, Grieß und dann die Eier einrühren und würzen. Die Nockerln dann ebenfalls 15 Minuten quellen lassen und in die stark kochende Suppenbrühe einlegen. 20 Minuten kochen lassen, dabei aufpassen, dass sie nicht zerkochen.

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